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Sonntag, 11. Juli 2010

An meine lieben spanischen Freunde...

oder solche, die's mal werden wollen:
Wir haben unser Finale, wenn's auch nur das "kleine" war, wenigstens verdient und überzeugend gewonnen!
Was für ein beschissenes Finale...

Dienstag, 6. Juli 2010

Verräter



Hat einer Bock auf Calamares?

Samstag, 3. Juli 2010

Adios Diego

Da Serbien ja leider schon ausgeschieden ist, sehe ich keine Mannschaft, die in der Lage wäre, uns auf dem Weg zum Titel auf zu halten.
Was für eine Partie...

Sonntag, 30. Mai 2010

Herr, vergib ihnen...

denn sie wissen nicht, was sie (mir an-) tun.
Die weibliche, sich an meinem mittlerweile doch beachtlichen Einkommen schmarotzend weidende Phalanx wurde gestern durch Trulla's 7jährige Nichte komplettiert, die es sich nicht nehmen liess, mir nach Überreichung eines niegel-nagelneuen Fahrrades mitzuteilen, ich sähe scheisse aus. Nicht generell, nein, das nun doch nicht, jedoch sei mein schwarzer Neopren-Anzug sowas von altmodisch, dass es ihr leider unmöglich sei, sich mit mir in demselben steckend am Strand zu zeigen.
Ich bin's ja auch ein bisschen leid, dass mir wildfremde Leute Bälle zuwerfen mit der Erwartung, ich würde selbige - die Bälle nämlich, nicht die Wildfremden- auf der Nase balancieren.
Also nix wie rein in den Surfshop.
Das neonpinke Teil fand letztendlich ihre Zustimmung, nicht zuletzt, weil's -laut Nichte- so schön mit meinem weissen Haar harmoniere.
Wem's an Imagination fehlt : ein wandelnder Stabilo mit Schneekoppe - so durchpflüge ich seitdem mediterane Wellen.
Der Strand bietet wochenendlich vielfältige Möglichkeiten, sich gleichsam Augen und Laune zu verderben.
Zum Einen trifft man auf mehr oder weniger menschliche Wesen, in der Mehrzahl weiblicher Natur, bei deren Anblick man sich unweigerlich fragt, wer wohl ihr grösserer Feind ist - die Zellulitis oder Käpt'n Ahab?, zum Anderen kann man immer wieder feststellen, dass das, was da gelegentlich mal aufblitzt, nicht etwa Geistesgrösse, sondern sorgsam, von im Winter angesammelten Vorräten verdeckte Bauchnabel-Piercings sind.
Wie schön war da doch Ibiza, obwohl der von mir anberaumte 10-Tages-Trip kurzerhand auf lächerliche 4 reduziert wurde. Wer glaubt, das könne etwas damit zu tun haben, dass ich dereinst Trulla, die in Netzstrümpfen auf dem Sofa rumgammelte, mit einer Python, die einen Fussball verschluckt habe, verglich, der dürfte nicht ganz verkehrt liegen.
Trulla gibt's jetzt auch in 3D und somit darf man sie ungestraft als hochschwanger bezeichnen. Weshalb das meine Anwesenheit erfordert, bleibt mir zwar schleierhaft, aber was tut man nicht alles für ein gutes Betriebsklima.
Hab ja im September schon wieder Urlaub und den werd ich ganz alleine in einem fernen, fernen Land verbringen...da, wo die Häuser so hoch sind, dass man die Geburt seines Kindes angemessen zelebrieren kann - mit einem Base-Jump nämlich.
Jawoll - und wenn das Ergebnis des Gebärvorgangs nicht meinen Erwartungen entspricht, spring ich ohne Fallschirm.

Samstag, 24. April 2010

Meister der Herzen

Schaaaaaaaaaaalke Nuuuuu-ul Viiiiiiiier!

Achja, bevor ich's vergesse: Helft Griechenland - esst mehr Tzaziki

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Zwei Spuren im Schnee...

führn herab aus steiler Höh
die eine Spur ist meine
und die Schleifspur
das ist deine.

Ja, ich gebe zu, wir waren wieder Skifahren. Nur weil eine nicht kochen kann, heisst das ja noch lange nicht, dass sie zu blöd zum Skifahren sein muss. Folglich gab's eigenes Equipment für die Probandin.
Skisportfachverkäufer sind ja ultrahippe, ebenso coole, junge Naturburschen, denen es meistens nur an einem mangelt: an Skihaserln. Erwisch ich den doch, wie er meiner - ich betone: meiner- Trulla am Oberschenkel rumtätschelt.
Jungs, was glaubt ihr eigentlich, warum ich mir so 'nen Körper zugelegt und gepflegt habe? Ich mach dass doch nicht, weil's gesünder ist oder weil die Mädels darauf abfahren. Nein, das tue ich zur Abschreckung. Damit solche Spacken wie ihr euch von meiner Trulla fern haltet. Oder euch überhaupt fern haltet. Am besten gar nicht erst in die Öffentlichkeit tretet.
Es ist übrigens ganz witzig zu sehen, wie so 'ne Tennisballpyramide in sich zusammenstürzt, wenn man unten 'nen Ball rauszieht.

Kann ja nicht immer Leute verhaun.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Schiiiiifoarn

Merke: Ein weisser Skianzug mit einem roten Kreuz darauf sieht unheimlich scheisse aus, verkürzt jedoch die Wartezeit am Lift ungemein.
Früher war alles irgendwie besser - hat dir einer von diesen Lackeln im Designer-Anzug, einem Michelin-Männchen nicht unähnlich, teuerstes Material unter, an und oberhalb der Füsse, die Vorfahrt genommen, haste seine Skier genommen, geschreddert und in den Ofen der Almhütte geschmissen. Kannste heut nicht mehr machen. Fiberglas stinkt, wenn man's verbrennt - ausserdem kennen die hier keine Almhütten, folglich war ich etwas enttäuscht von den vergangenenen zwei Tagen, da konnten auch Trulla's Stürze nichts dran ändern. Tapfer stand sie immer wieder auf, ihr Gesichtsausdruck eine Mischung aus "Was findet der bloss an dieser dämlichen Sportart" und "Ha, dem zeig ich's", damit ich sie nach etwa 20 Metern aus irgend einem Gebüsch zerren durfte, das dummerweise als Pistenbegrenzung fungierte.
Das war spassig, machen wir jetzt öfter, so bis März etwa.
Ich glaube, Trulla hofft insgeheim, dass ich mir vorher, möglichst bald, ein Bein oder sowas breche. Mir doch wurscht, gibt ja schliesslich Monoski.
Ahhhh, ich höre ihn schon: der Berg ruft. Und zwar mich. Uns.

Sonntag, 29. November 2009

RING FREI

Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass meine pazifistische Grundhaltung bisweilen bis an ihre Grenzen ausgereizt wird. Während Jefe glaubt, meine neu und extra für mich geschaffene Position ohne meine Zustimmung definieren zu können, musste ihm von relativ neutraler Seite -Luisa ist ein Schatz...bisweilen- erstmal gesteckt werden, wie man Demian so richtig auf die Palme bringen kann, von wo aus er gelegentlich schon mal mit Kokosnüssen oder auch Bowlingkugeln wirft. In solchen Fällen nützt es nichts, aber auch rein gar nichts, 'ne halbe Stunde später telefonisch den Reumütigen zu spielen. Da muss man sich halt mit den Dienstboten abgeben. Selbst schuld. Normalerweise hätt ich ihm eine gelangt, allerdings befürchte ich, das könnte sich schlecht auf seine Zahlungsmoral auswirken. Okay, man kann nicht einfach Leute verhauen. Auf der Strasse auch nicht.
Also begab ich mich heut mittäglich ins lokale Gym, suchte mir eine Boxbirne in geografischer Nähe zu einer Gruppe Halbstarker und begann selbige - in diesem Fall ist die Birne gemeint- extrem unprofessionell zu bearbeiten, was nach kurzer Zeit die Aufmerksamkeit wie gewünscht auf sich zog.
Halbstarker 1: "Hey alter Mann, du machst das völlig falsch."
Halbstarker 2: "Willste, dass wir dir das mal zeigen?"
Na und wie ich wollte. Liess mir also von zwei etwa Zwanzigjährigen, recht ordentlich muskulär bestückten Schwachmaten, die die ältesten Tricks der Welt, wie man ordentlich geleimt wird, nicht kannten, eine kurze, wenngleich völlig desolate, weil unprofessionelle Boxlektion erteilen, bis ich zu meinem eigentlichen Anliegen kam, dass nämlich das Prügeln auf einen toten Gegenstand recht langweilig sei und ob nicht einer von ihnen -dabei schielte ich auf den etwas grösseren der beiden, ich mag keine kleinen Menschen verhaun- Lust hätte, ein wenig zu sparren.
Nach dem dritten Niederschlag innerhalb geschätzter 2 Minuten hatte ich scheinbar seinen Lernwillen getroffen, folgte er doch brav meinen Anweisungen, seine schwache linke Seite etwas mehr zu decken, worauf ich ihm in die rechte Niere schlug. Er tat das selbe, will heissen: er schlug auch, nämlich hart auf den Ringboden, zuerst mitsamt seinem ganzen Körper, kurz drauf mit der Hand, zum Zeichen der Aufgabe. Wäre ich nicht so ein überaus fairer Sportsmann, hätt ich ihm in jenem Moment mitteilen müssen, dass dies nicht zur ausgeübten Sportart gehört und somit ungültig sei, aber da mir schon wesentlich besser war ums Gemüt, liess ich's gnädig gelten.
"Und jetzt du?" (zu Halbstarker 2)
"Oooch nöö, lass mal, muss noch weg, Blumen für meine Mama pflücken."
Besser isses.

Freitag, 12. Juni 2009

Ultimate Fighting Championship

Köln hat ein Imageproblem: Hat sich der Tourist aus dem Bayerwald oder den Weiten Minnesota's bisher nicht in die rheinische Metropole ob der zu befürchtenden Umpolung seiner sexuellen Konditionierung getraut, haben die Stadtväter nun in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband ein Konzept zur Erweiterung des potentiellen Besucherstroms erarbeitet.
Ab sofort werden, ein erster Schritt in die neue Richtung, Gladiatorenkämpfe durchgeführt, wobei sich jeweils 2 Kontrahenten nur mit Shorts und lächerlich dünnen Lederhandschuhen bekleidet im sogenannten Octagon, einem achteckigen Käfig, gegenüberstehen und mit allen körperlich zur Verfügung stehenden Mitteln aufeinander eindreschen, treten oder sich zur Bewusstlosigkeit würgen. Begrüssenswert. Endlich ist Schluss mit der Rumschwuchtelei, jetzt geht's Mann gegen und nicht Mann mit Mann. Wurd auch Zeit!
Einige Zartbesaitete wollen da gleich wieder die Bedienung niedrigster Instinkte erkannt haben, was natürlich völliger Quatsch ist, werden die doch schon beim Dschungelcamp stimuliert. Von einem Kölner Sender übrigens.
Es geht zurück zur Natur, zur Archaik, nur die Harten kommen (demnächst auch) in den (Fernseh-?) Garten. Echtes Blut für die dürstende Menge, das ist der Trend, den herkömmliche Kampfsportarten schon lange nicht mehr bedienen können, jedenfalls in den USA nicht, von denen wir ja grundsätzlich jeden Mist übernehmen...obwohl so'n richtigen schwarzen Präsidenten haben wir ja (noch) nicht. Kommt aber bestimmt auch bald.


Hier z.B. gibt's was drüber zu lesen.

Sonntag, 3. Mai 2009

Vamos a la playa

Bisweilen strahlt Demian so etwas wie Güte aus, kleine Lachfältchen gesellen sich dann zu denen, die vom Alter herrühren und die verniedlichte Form nicht wirklich rechtfertigen; sein Gesicht wird zum Spiegel seines Inneren und jeder, der hineinblickt, wird davon verzaubert. Normalerweise.
Trulla jedoch, erste Anzeichen von Schweinegrippe oder herkömmlicher Erkältung zeigend, hat momentan keinen Blick dafür, ihre geröteten Äuglein starren ins Leere, das Stupsnäschen läuft und verlangt in immer kürzer werdenden Abständen nach gründlicher Reinigung. Da Schnodder
eklig ist, verbringt Demian schon eine geraume Zeit des Vormittags in der Küche, Tee mit Honig für die Daniederliegende zubereitend. Schwere Anschuldigungen hat er schon über sich ergehen lassen müssen, die auch jetzt noch sporadisch aus dem Nebenzimmer an sein Ohr dringen oder besser gesagt drängen, hätte er dieses, wie auch das andere, nicht mit irischem Liedgut der Marke "Du auch" belegt. Ist eh immer dasselbe: Warum hast du mich ins Meer geschmissen? hat doch nur 16 Grad Wassertemperatur! blablablaschnäuzlabersülzschnäuz.
Um einen eventuell aufkommenden falschen Verdacht zu entkräften, sei kurz die Ausgangssituation geschildert: Während Demian, mit Trulla ein Team beim Beach-Volleyball bildend, jedem Ball hinterherhechtet, als ginge es um Leben und Tod, um Sein oder Nichtsein, stolpert der weibliche Mannschaftsteil eher hilf- und planlos durchs Geviert - ein Welpe beim Versuch, einen Vogel zu fangen.
Man verliert. Welch Schmach vor der versammelten Freundesschar, die Demian kurz zuvor noch mit Anekdoten aus seiner Jugendzeit und dem damit einhergehenden Nimbus der Unbesiegbarkeit unterhalten hat. Ihm ist sodann nach Schlaf zumute, in die Traumwelt will er eintauchen, um der harten Realität und dem Spotte zu entgehen, was ihm auch nach nach kurzer Zeit gelingt; und wie er so mit der unbekleideten Elle Mc Pherson auf weissem Schiff durch eine karibische Bucht dümpelt, dringt ein Ruf an sein Ohr, welcher schwer bis überhaupt nicht mit dieser Szenerie in Einklang zu bringen scheint: Woll'n wir nochma spielen?Ey, steh auf!
Dazu sollte man vielleicht wissen, dass nur wenigen Leuten gestattet ist, Demian zu wecken - man sollte möglichst Glücksbote der Lottogesellschaft und ferner dienstlich unterwegs sein.
Kurzer Blick mit dem Ergebnis: Trulla!
Ah, weiche von mir, Weib, du unnützes.
Na ja, der Rest ist schnell erzählt: Demian ergreift zuerst das Wort und dann Trulla, wirft sie in hohem Bogen in die See, geht zurück an seinen Platz und widmet sich wieder Elle, dem Boot und der Karibik.
Tja, so war das.
Und Schalke hat verloren.