Samstag, 30. Mai 2009

Für alle Neu-Leser

Nochmal was vom alten Blog (www.demian.over-blog.net) recycled.

Kann mich hoffentlich demnächst wieder aufs Geschichtenerzählen konzentrieren und so wirds einfacher für euch, den Überblick zu behalten.

Demian?

Jaaa, Trulla?

Soll ich lieber den gelben oder den weissen Bikini anziehen?

Hmpf, du kannst doch nicht...ich mein, die hören datt doch alle mit. Wie steh ich denn jetzt da? Die glauben doch jetzt, ich sei nur zu faul zum Schreiben und würd lieber an' Strand gehn. Fehlt nur noch, dass du denen steckst, dasset hier gute 30 Grad sind.

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Heute früh zwei Erfolgserlebnisse gehabt: Hab 'ner Gruppe Asiaten das Vorkaufsrecht an der Sagrada Familia vertickt (weiss zufällig einer, wieviel 3 Milliarden Yen in Euro sind?) und dann bin ich auch noch gelobt worden.Von einer Seite, wo mans am wenigsten erwartet hätte, nämlich von meiner Mama.Jawoll.Und das gleich mehrfach."Wenn de da so am schreiben bist, kannze dann nich ma watt über mich schreim, gezz wo de dat da so ins Netz stellen tust? Machse ganz doll!"Ja Mama,dat mach ich dann beizeiten mal, allerdings möchte ich erstmal deine Kritik aufgreifen und ein bisschen zur Verständlichkeit dieses, meines Blogs beitragen, denn, wie du richtig bemerkt hast, könnte der ein oder andere Erstleser den Durch- und Überblick nicht auf Anhieb erlangen. Die Frage, wer denn wohl wer sein mag und wie das alles zusammenhängt, scheint ein wenig konfus geraten. Dem werde ich hier und jetzt Abhilfe schaffen.Achtung, aufgemerkt:


Demian
Demian ist u.A. Namensgeber, Co-Autor und Hauptperson dieses Blogs.Personifizierter Albtraum jeder Schwiegermutter, grossmäulig, sarkastisch, überheblich bis arrogant, geringfügig humorig, hinterhältig, gemein, politisch voll inkorrekt und klugscheisserisch veranlagt.


Jörg
Jörg dagegen ist ein ganz lieber Kerl.Rücksichtsvoll, altruistisch, witzig, charmant, immer bereit, den Unwissenden zu helfen. Jörg spekuliert auf Literatur- und sonstige Ehrenauszeichnungen.Neigt daher zur Schleimerei, was ihm aber aufgrund seiner vorgenannten Eigenschaften nachgesehen wird. Meistens.


Ich
Gelegentlich taucht hier so 'ne Art Ich-Erzähler auf.Und wieder ab. Nicht wundern, ist 'ne fiktive Person, am besten gar nicht beachten.


Luisa
Diese sehr junge Dame ist die Untermieterin im Hause Demian/Jörg. Macht sehr viel Mist und bietet daher gelegentlich Anlass für Demian, Jörg oder (m)ich, darüber zu schreiben.Studiert irgendwas.Aber nicht sehr ausgiebig. Kann nicht kochen. Natürliche Feindin Demians.


Trulla
Trulla ist die mittlerweile nicht mehr ganz neue Freundin von Jörg. Auch natürliche Feindin Demians. Ganz hübsch, relativ jung, arbeitet mit Büchern.Nachteil: kann noch nicht so richtig zwischen Demian und Jörg unterscheiden.Vorteil: kann noch nicht so richtig zwischen Demian und Jörg unterscheiden.


Freunde
Ist 'ne glatte Lüge, gibt keine Freunde. Sind alle bestenfalls Bekannte. Können alle kein Deutsch, weil Ausländer, z.B. Raul=Spanier, Cami=Französin, Nina=Bayerin_


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Damit sei dieses Blog erklärt. Vielleicht nicht ganz unwichtig anzumerken, dass ich selbst manchmal Demian, Jörg und (m)ich verwechsle und die Geschichten daher unglaubwürdig klingen mögen. Sind sie aber nicht. Alles passiert, autobiografisch also. Ich schreibe über (m)ich, da's sonst keiner macht. (Und wenn, käme ich dabei wahrscheinlich nicht so gut weg wie hier)

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne und jederzeit zur Verfügung.

Freitag, 29. Mai 2009

Wie schreibt man einen Aufsatz?

Zunächst suchen wir uns ein Thema - am besten geeignet sind Ereignisse oder Bemerkungen, die uns bewegt haben oder uns unangenehm aufgestossen sind. Man könnte beispielsweise den Begriff "Pseudo-Intellektueller" thematisieren, würde jedoch, da man ja darauf bedacht ist, oberschlau zu wirken, Gefahr laufen, in die selbstgestellte Falle zu tappen und sich als ebensolcher zu demaskieren. Geht also nicht, nehmen wir halt "Virtuelle Realität". Klingt gut, kann man beliebig interpretieren und lässt nebenher durchblicken, dass wir uns auf der Höhe der Zeit befinden.

So. Das war Schritt 1.
Nun googeln wir ein bisschen oder schauen in unserer Bibliothek nach, was wir dazu finden. Ah, hier, da haben wir doch was. Ein Wissenschaftler, mit Forschungspreis ausgezeichnet, das macht schon was her. War zwar 1996, aber egal, merkt schon keiner, dass es mittlerweile ein gutes Dutzend gleichrangiger Gegenstimmen gibt.

Jetzt lassen wir -Schritt 2- diesen Mann was Schlaues sagen, was wir zur Grundlage unserer Meinungsbildung und -äusserung machen. (Achtung: Wenn ihr das daheim nachmacht - nehmt jemanden mit möglichst mehreren Professoren- und Doktortiteln; Hans Weber, Maurergeselle kommt nicht so gut.)

Schritt 3 ist dagegen relativ einfach: Jetzt nur noch die These mit ein wenig Leben füllen. Dazu empfiehlt es sich, stilistisch sauber, haarscharf, jedoch gekonnt und nicht wankend, jegliche Lebenserfahrung aussen vor lassend, dem schlauen Mann das Wort zu führen.

So, schon fertig.

Da wir das Ganze aber nicht wirklich selbst er- und gedacht haben (vergleiche hierzu auch Pseudointellektueller), entgeht uns ein kleines Missgeschick: Wir haben völlig aussen vor gelassen , dass der Mensch -oder zumindest einige Exemplare dieser Rasse- die schöne Fähigkeit der Selbstreflexion besitzt und mitunter auch einsetzt, weil sich ja -hier haben wir den zweiten Denkfehler nicht nur begangen, sondern anschliessend auch noch übersehen- der Überlebenskampf und die Jagd nicht selbst eliminiert, wenngleich in andere Gefilde verlagert hat.
Da stehen wir nun und denken, es wird schon keiner merken, hmm, doch weit gefehlt, denn irgendwo gibts immer jemanden, der Pseudo von Real unterscheiden kann.

Aber davon lassen wir uns -Schritt 4- nicht entmutigen, sondern probieren es fleissig weiter.
Wär doch gelacht, wenn wir nicht ein paar Verpeilte finden, die uns applaudieren.


Damit begrüsse ich ganz herzlich Herrn Liebreiz in unserer kleinen, erlauchten Spassrunde.
(Bitte nicht verwechseln mit Herrn Brechreiz, das ist nur ein entfernter Verwandter von ihm, womit wir auch gleich noch 'nen Mega-Kalauer abgeliefert hätten und uns anschliessend den wirklich interessanten Dingen des Lebens widmen können)
Ich bitte euch inständig, mir den armen Herrn Liebreiz nicht zu verärgern, er scheint mir ein bisschen labil, scheint seinen Platz im Leben noch nicht so recht gefunden zu haben. Er arbeitet viel und hart, 2 Jobs nennt er sein eigen und für die Liebe setzt er sich sogar den Gefahren des Strassenverkehrs aus. Das will geachtet sein.
Also sagt alle mal lieb Guten Tag zum Herrn Liebreiz.
Danke.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Barça

In unserem kleinen, beschaulichen ehemaligen Fischerdorf war gestern die Hölle los; für die Eiskunstläufer unter euch: Champions League Finale- und Barcelona hat gewonnen, jawoll, 2:0 gegen Manchester United. Da hat Honigbacke Ronaldo aber ziemlich sparsam geguckt, hehe.
Naja, eigentlich bin ich ja Schalker, aber ich muss ja auch schaun, was die Konkurrenz so treibt. Immerhin werden die beiden Klubs bestimmt demnächst mal aufeinandertreffen, also wenn Schalke 'nen Haufen Kohle auf den katalanischen Tisch blättert und um 'ne Audienz aka Freundschaftsspiel in der Winterpause bittet.
Gestern konnte man sich dem Treiben hier einfach nicht entziehen, selbst wenn man gewollt hätte; die Stadt war gegen 20:45 wie ausgestorben, lediglich dort, wo auf Grossbildschirmen das Ereignis übertragen wurde, scharten sich die blau-roten Massen und zelebrierten eine Party, wie sie Barcelona schon lange nicht mehr gesehen hat. Natürlich zweifelte niemand am positiven Ausgang der Partie und überhaupt war ja eh klar, dass Barça die beste Fussballmannnschaft der Welt hat und das Triple (Meisterschaft, Copa del Rey und CL) ausgemachte Sache. Das nenn ich mal positives Denken. Als Et'o dann in der 10. Minute einlochte, war der Rest nur noch Formsache und irgendwie hat schon keiner mehr richtig hingeguckt, weil viel zu sehr mit Feierei beschäftigt; lediglich wenn Ronaldo im Bild war, gabs mächtige Pfeifkonzerte, ist man doch seit jeher der Meinung, Barça's Messi sei der beste Spieler der Welt und nicht der portugisiesche Superstar, der seine Wahl zum selbigen wohl eher den weiblichen Jurymitgliedern ob seines Aussehens zu verdanken habe. Messi , ausgerechnet Messi also, verpasste denn auch ManU den Fangschuss bzw. Kopfstoss, 70. Minute 2:o, das wars, kein Aufbäumen, kein hektisches Handeln, es sah fast aus, als hätte ManU anerkannt, sich am gestrigen Abend einer übermächtigen Mannschaft entgegengestellt zu haben. Rest Formsache.
Als der Schiri nach 3 nutzlos nachgespielten Minuten endlich Abpfiff, verwandelten sich Barcelonas Strassen in ein Fahnenmeer, Autokorsos, wo man auch hinschaute, die Leute lagen sich in den Armen, klopften sich auf die Schultern oder klatschten ab, grad so, als hätten sie selbst das Match in personam gewonnen. Glückliche Menschen.
Wozu Fussball doch gut sein kann.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Änderungen

Unnnnnd kick, weg war er.
Grad mal leichte Veränderungen an Blogroll und FriendsConnect vorgenommen.
Leute, die mit Kritik nicht umgehen können und ferner aus ihrem einstmals lesenswerten Blog 'ne Bravo Girl machen, haben bei mir nix zu suchen.
Falsche Selbsteinschätzung, gepaart mit Humorlosigkeit machen mich -gelinde gesagt- ärgerlich.
Pseudointellektuelle Kommentierer, die's eigentlich verdient hätten, von mir mal gehörig auseinander genommen zu werden, scheinen sich dort wohl zu fühlen. (Seit jeher meide ich die Gesellschaft von Menschen, die als bevorzugte Musikrichtung "Jazz" angeben...und ich weiss, warum) Suppenkasper!
Und tschüss...

Futsch IV

Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn hier nochmal die Geschichte von den Rucksäcken, den geklauten.

Tausche leicht unterentwickeltes,kaum benutztes männliches Gehirn gegen Rucksack mit mind. 6 Seiten- und 3 Mittelfächern,Schlafsack-,Isomatten- und Trinkflaschenhalterung.Mögl. schwarz.Angebote unter Tel:....

Alicante,Spanien.Oktober 2006

Der 43jährige Demian S. hat sich zwecks Welterkundung in der spanischen Hafenstadt eingefunden.Überwältigt von den ersten Eindrücken begibt er sich an den Strand,wo ihn leichte Müdigkeit überfällt.Dies nimmt er zum Anlass für ein kleines Nickerchen.Die mitgeführte Sporttasche wird zum Kissen umfunktioniert,der Rucksack körpernah platziert,wobei der linke Arm locker durch die Tragegurte greift.Jetzt kann Demian sorglos nickern.Denkt er.Als er wieder aufwacht,befindet sich zwar besagter Arm immer noch in anfänglich eingenommener Haltung,der Rucksack jedoch ist weg.

Barcelona,Spanien.Januar 2007Passeig de Joán Borbó.Ein Koffertrolly.Ein leichter Rucksack.Ein Mann,Demian.Demian wird von einem Mitbürger nordafrikanischer Herkunft nach dem Weg gefragt.Da Demian ein (selten dämlicher) sehr hilfsbereiter Mensch ist,steht er Rede und Antwort.Dafür setzt er sogar Koffer und Rucksack ab und vertieft sich mit dem Fragenden in den örtlichen Stadtplan.
Dankesworte wechseln den Besitzer.Der leichte Rucksack auch.


Ibiza,Spanien.Juni 2007
Demian hat sich auf die Balearen-Insel begeben,um seine Arbeitskraft dem hiesigen Markt saisonal zur Verfügung zu stellen.
Gemäss den landesüblichen Sitten verteilt er tagsüber seinen Lebenslauf mitsamt einem Lächeln an die örtlichen Arbeitgeber.Sein Gepäck,was ihm dabei sehr hinderlich wäre,versteckt er nach nächtlicher Wildcamperei in einem eigens dafür ausgehobenen Erdloch,getarnt mit Zweigen.
Nun ja,muss ich's noch weiter ausführen...?


Barcelona,Spanien.14.Januar 2009
Der Park Ciutadella wird zum Schauplatz seltsamer Geschehnisse.Auf dem Asphalt krümmt sich ein Mensch.Ein Mann.Demian.
Sein Körper wird von arythmischen Zuckungen heimgesucht.
Mit wirrem Blick stammelt er immer wieder:Warum ich?,unterbrochen nur von flehentlich bis drohend zum Himmel gereckten Armbewegungen.
Die lokale Polizei und der herbeigerufene psychiatrische Notdienst erklärten nachher einvernehmlich,der Mann sei 1. seiner Sinne und 2. seines Rucksacks beraubt worden,als er versuchte,mit einer aussergewöhnlich gutaussehenden Orientalin anzubändeln.


Ps:Obige Anzeige werdet ihr nachher in sämtlichen gängigen Internet-Tauschbörsen finden

Sonntag, 24. Mai 2009

Spieglein, Spieglein...

Ein gar schnuckeliges Heim ward Demian offeriert, dereinst anno 2007, 3x6m im Rechteck, zweckmässig möbliert mit 2 Kleiderschränken, 3 Betten sowie dazugehörigen Nachtschränkchen; 2 grosse Ventilatoren verrichten an der Decke hängend ihr Tagwerk, ein Spiegel wartet auf Selbstbetrachter und hängt derweil arbeitslos an der Wand. Zu teilen ist die Heimstatt mit 2 Kollegen, von denen der eine, das Kellnern ist seine Profession, Jóse genannt und desweiteren 1 Woche später gefeuert wird, weil der Verkauf von rauchbaren Pflanzen unerwünscht und auch hier auf Ibiza illegal ist und der andere Antonio, seines Abzeichens nach Sicherheitsmitarbeiter und der Statur nach Bodybuilder. Antonio ernährt sich von Proteien, die er in grossen Mengen und Behältnissen auf seinem Schrank hortet, wo man, sofern man denn so neugierig wie Demian ist, auch die Absage der lokalen Polizei findet. Der Aufnahmetest stellte leider eine unüberwindliche Hürde für unseren kleinen Eisenfresser dar - ein Teil des Tests lautete etwa so: Sie haben 10 Buntstifte zur Auswahl, malen Sie bitte den in der Vorlage abgebildeten Polizeiwagen vollständig aus.
Dumm gelaufen, es zerreisst einem das Herz, etwa so, wie sein ständig klingelndes Handy die morgendliche Stille.
Nun, wenn unser kleiner Freund also nicht gerade Prüfungen versaut, rennt er telefonierend durch die Bude, sehr zum Ärger seiner beiden Mitbewohner, die jedoch bemerken, dass er, immer wenn er mit seinem Nokia an den glattrasierten Schädel gepresst, Nichtigkeiten mit ebensolchen Gesprächspartnern austauscht, aufgeregt durchs Zimmer eilt und bei jedem Passieren des Spiegels kurz innehält, sich aufplustert und posiert, um dann seinen ebenso nutzlosen wie unergiebigen Weg fortzusetzen.
Zwei Blicke kreuzen sich, signalisieren Erheiterung und Einverständnis, ein Augenwink zum Spiegel hin und ein Plan ist wortlos gefasst. Schon am nächsten Morgen soll er in die Tat umgesetzt werden...un so geschieht es auch.
Demian hängt, als letzter von der nächtlichen Arbeit eintreffend, den Spiegel kurzerhand ab und versteckt ihn umterm Bett. Dann legt er sich schlafen.
Von einem furchterregend schlechten spanischen Volkslied werden sowohl der Angerufene als auch Jóse und Demian geweckt und das übliche Ritual nimmt seinen Lauf: der verhinderte Polizist schwingt sich aus dem Bett und rennt los Richtung anderes Zimmerende, bremst abrupt an der Stelle, wo für gewöhnlich der Spiegel hängt, saugt Luft ein, bläht die Backen und die Muskeln und sieht - nichts. Panik überkommt ihn, er bittet seinen Gesprächspartner um ein wenig Geduld, hilflos suchen seine Schweinsäuglein die Wand ab.
Schliesslich dreht er sich zu seinen Zimmernachbarn um und fragt mit bebender Stimme, die kurz vorm Brechen zu stehen scheint: "Wo zum Teufel ist der Spiiiiiegel?".
Statt einer Antwort erntet er schallendes Gelächter, läuft puterrot an und verkriecht sich samt Handy in seinem Bettchen. Demian tut es ihm nach, allerdings resultiert seine gesunde Gesichtsfarbe vom Lachen und er hat ein wenig Mühe, die Aufnahmefunktion auf seinem Handy zu finden, so sind später auch noch ein paar ziemlich derbe Flüche des Geleimten zu hören, quasi aus dem Off.

Demian bekommt übrigens drei Tage später ein schönes Einzelzimmer, jedoch bittet ihn der hierfür zuständige Personalchef, das Video nicht mehr weiter herum zu zeigen.
Wer Demian kennt, der weiss, dass er sich immer und hundertprozentig an diese Vereinbarung gehalten hat...

Mittwoch, 20. Mai 2009

Sunshine Reggae

Seit heutigem Mittag befindet sich meine Haut im Ausnahmezustand; anstatt der Körperertüchtigung zu fröhnen, habe ich mich von einem weiblichen Wesen aus meiner näheren Umgebung, die gelegentlich auch unter dem Pseudonym "Trulla" in dem ein oder anderen Blog auftaucht, überreden lassen, die rare gemeinsame Zeit auf dem Balkon zu verbringen. Dieser, der Balkon nämlich, befindet sich in strategisch sehr günstiger Lage, wenn es darum geht, dem Körper eine gesunde Bräune zu verleihen, wobei jeder, der der Meinung ist, dies führe zu Hautkrebs, sich den ernstgemeinten Ratschlag, etwas weniger RTL zu gucken, zu Herzen nehmen sollte.
Wir nahmen, leicht bekleidet, versteht sich, ein von Trulla mit viel Liebe, leider jedoch wenig Fachwissen und Können zubereitetes Mahl ein und weil mir danach der Sinn nach Entspannung stand, legte ich das müde Haupt samt zugehörigen Restkörper auf die dafür vorgesehene Liege, die laut Herstellerangaben lediglich 130 kilo trägt, 10 zuviel (edit:zu wenig muss das natürlich heissen, macht ja sonst gar keinen Sinn ) für die Kombination Jörg/Trulla.
Mein Vorschlag, sie könne sich derweil die Zeit mit ein wenig Hausarbeit vertreiben, erzeugte nur geringe Freude - stattdessen meinte sie, mich mit Sonnenmilchcremeölwasweisichwas einreiben zu müssen, etwas, was ich im Allgemeinen eher vermeide, da die Haut bei vorsichtiger Gewöhnung an die Sonnenbestrahlung so'n Käse nicht braucht.
Ums kurz zu machen:
Habt ihr schon mal 'nen Strand gesehen, der mit Quallen überzogen ist? Ja?
So seh ich aus und es ist keine allergische Reaktion, sondern ein ganz gewöhnlicher, popeliger Sonnenbrand. Und der tut verdammt weh.
So, ich geh jetzt 'ne Runde heulen und dann leg ich mich in die kalte Badewanne.