...und die Taschen voller Geld *schmetter*
Gut, die Taschen waren jetzt nicht wirklich voller Geld, sondern eher voller Schrauben, Splinte, Schäkel und derartigem Gedöns, was jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass ich hier mal erwähnen möchte, auf Welt-Tournee gewesen zu sein. 3 Jahre. Jawoll. Mit einer Band, die ihr alle (ja, auch du, Mika) zumindest dem Namen nach kennt und die immer noch aktiv ist. Dabei beziehe ich mich nicht auf Bäder-Tourneen mit Dieter Thomas Heck, sofern der denn noch leben sollte, sondern die grossen Bühnen und Stadien dieser, unserer schnuckeligen Erde, wo sich Zehn- oder sogar Hunderttausende versammeln, um gemeinsam ihren Head zu bangen, sich dem Alkohol- und Drogenmissbrauch zu widmen und die Konten der Bandmitglieder in astronomische Höhen schnellen lassen. Zu Recht. Also ich meine, ich war zu Recht dabei, auserkoren aus zwei möglichen Kandidaten, von denen einer ab 5 Meter mit extremer Höhenangst zu kämpfen hatte und somit leider den Kürzeren zog. Vielleicht ist er bei Dieter Thomas Heck untergekommen, keine Ahnung. Hab ihn nie wieder gesehen. Auch später nicht, als ich, des Herumziehens müde, mein Betätigungsfeld auf den nord- und süddeutschen Raum reduzierte, wo ich, mittlerweile ganz Teil des Systems, teilhaben durfte an der Beleuchtung aller grossen Musiker dieser Welt. Und Phil Collins.
Reden wir also von Gänsehaut-Feeling, so wie diese Dame hier, welches uns beim Hören einiger Songs ereilt, so füge ich dem hinzu: Und zu jedem Lied 'ne Story parat. Und wenn ihr ein paar davon lesen wollt, dann müsst ihr jetzt alle mal ganz laut "Jaaaa" ruf...äh...schreiben, auf dass Demian ein bisschen in sich gehe und euch daran teilhaben lässt.
Und wenn nicht, macht das auch nix - dann nerv ich euch mit was Anderem.
Kein Problem.
Montag, 12. Oktober 2009
Sonntag, 11. Oktober 2009
Brot für die Welt...und Kuchen für Demian
"Ein Kuchen. Für mich? Uiiih, das' aber lieb."
So sprach ich leichtfertig dahin, als die Feuerwehr wieder abgezogen war und ich Luisa, die mir noch einen kleinen Gefallen schuldig war, in der Küche vorfand, wo sie röchelnd, wenngleich lächelnd eine Herzform von ihrem Inhalt erlöste. Vor lauter Stolz schier zerplatzend kredenzte sie Kaffee -vielleicht sollte ich mal ein User-Manual für die Kaffeemaschine samt Angaben über das richtige Mischungsverhältnis von Pulver und Wasser verfassen und auf die Kaffeedose tackern- und eben besagtes Gebilde, welches ich, um sie nicht gar zu sehr zu kränken, als Kuchen bezeichnete.
Man kann mich eigentlich nicht als sehr anspruchsvoll bezeichnen, was die Nahrungsaufnahme angeht, Hauptsache, es ist reichlich, denn ich hab ja doch so einiges an Körper zu unterhalten, Geschmack ist eher zweitrangig. Lediglich gewisse Kriterien sollten erfüllt sein, damit das Futter seinen Weg in die Eingeweide findet.
Zunächst sei diesbezüglich genannt: Was da oben auf einen Kuchen draufkommt, ist Glasur. Nicht Lasur.
Ist das Teil ungeniessbar und in seiner Konsistenz eher im oberen Segment anzusiedeln - nicht gleich wegwerfen, man kann damit immer noch prima Nägel in die Wand schlagen.
Das "Nuss" in Nusskuchen bezieht sich auf den Inhalt, nicht auf die Bäckerin.
Nun ja, lasst es mich so sagen: Hätte ich einen Garten, mit einem Apfelbaum darinnen, würde ich genau unter jenem Apfelbaum den Kuchen begraben und darüber ein Mahnmal errichten.
Aber sonst war der Tag klasse.
So sprach ich leichtfertig dahin, als die Feuerwehr wieder abgezogen war und ich Luisa, die mir noch einen kleinen Gefallen schuldig war, in der Küche vorfand, wo sie röchelnd, wenngleich lächelnd eine Herzform von ihrem Inhalt erlöste. Vor lauter Stolz schier zerplatzend kredenzte sie Kaffee -vielleicht sollte ich mal ein User-Manual für die Kaffeemaschine samt Angaben über das richtige Mischungsverhältnis von Pulver und Wasser verfassen und auf die Kaffeedose tackern- und eben besagtes Gebilde, welches ich, um sie nicht gar zu sehr zu kränken, als Kuchen bezeichnete.
Man kann mich eigentlich nicht als sehr anspruchsvoll bezeichnen, was die Nahrungsaufnahme angeht, Hauptsache, es ist reichlich, denn ich hab ja doch so einiges an Körper zu unterhalten, Geschmack ist eher zweitrangig. Lediglich gewisse Kriterien sollten erfüllt sein, damit das Futter seinen Weg in die Eingeweide findet.
Zunächst sei diesbezüglich genannt: Was da oben auf einen Kuchen draufkommt, ist Glasur. Nicht Lasur.
Ist das Teil ungeniessbar und in seiner Konsistenz eher im oberen Segment anzusiedeln - nicht gleich wegwerfen, man kann damit immer noch prima Nägel in die Wand schlagen.
Das "Nuss" in Nusskuchen bezieht sich auf den Inhalt, nicht auf die Bäckerin.
Nun ja, lasst es mich so sagen: Hätte ich einen Garten, mit einem Apfelbaum darinnen, würde ich genau unter jenem Apfelbaum den Kuchen begraben und darüber ein Mahnmal errichten.
Aber sonst war der Tag klasse.
Freitag, 9. Oktober 2009
Trulla und Demian - wie alles begann
Aufgrund der regen Anteilnahme habe ich mich entschlossen, euch einen weiteren Einblick in meine Liebes- und Gefühlswelt zu schenken. Bei Leuten, die mich nicht kennen, wirft sich gelegentlich die Frage auf: Wie macht der alte Sack das nur, immer so junge Hasen aufzureissen?
Nun, so schwer ist das nicht. Exemplarisch sei hier erklärt, wie wir uns kennen lernten.
Das war nämlich so (Wenn ihr nochmal pinkeln müsst, euch Popcorn oder Taschentücher holen wollt, tut das bitte jetzt, später wird nicht mehr unterbrochen!):
An einem holden Frühlingstage erblickte ich eine ebensolche Maid in der von mir bevorzugten öffentlichen Bücherhalle, wo die Lesenslust mich desöfteren hinführt. Hinter dem Regal mit Aktzeichnungen verborgen, folgte mein Blick jeder ihrer grazilen Bewegungen, ausgeführt von den herrlichsten und längsten Beinen, die mein trübes Augenlicht je erspähten, um ja nicht den Augenblick zu verpassen, wenn sich der Minirock so weit hob, dass auch das andere Ende des Fortbewegungstrakts sichtbar würde.
Ihre schwarzen Haare warf sie jedesmal wild über die Schulter, wenn sie sich zwischen Auge und Buch drängten. Ein wildes Pferd, das gezähmt sein will, so dacht ich noch bei mir, als Black Beauty auch schon dem Verleih zustrebte. Ich hinterher. Hinter ihr angestellt. Dem Typen, der sich dazwischen gedrängelt hatte, 5 Euro gegeben (gut, genauer gesagt hätt ich das tun können, aber er ist auch so abgezogen, zwar mürrisch, aber so leichte Drohgebärden verfehlen ihre Wirkung nur selten) und dann atmete ich den Duft ihrer Haare, beobachtete ihren Traumkörper, der geschmeidig weiter vorrückte und stellte mir vor, wie ich ... (Anm. d. Red.:zensiert). Ich schloss die Augen, dann sammelte ich allen Mut, bekämpfte dieses wahnsinnige Herzklopfen, das mir lauter schien als meine Stimme, die ich sodann erhob: "Du bist die schönste Frau der Welt. Ich will ein Kind von dir. Oder zwei. Können wir zum Anfang erstmal einen Kaffee trinken gehen?"
"Puuuh, hab schon gedacht, du würdest nie fragen. Na klar, hab um 17 Uhr Feierabend. Hol mich ab."
Das war ja einfach, dacht ich noch so, doch irgendwie...die Stimme...die kannte ich doch. Das war doch nicht... vor mir sass Trulla, die damals noch nicht so hiess und grinste mich an. Wo war Black Beauty? Davongallopiert?
Naja, dachte ich, besser als nix.
Nun, so schwer ist das nicht. Exemplarisch sei hier erklärt, wie wir uns kennen lernten.
Das war nämlich so (Wenn ihr nochmal pinkeln müsst, euch Popcorn oder Taschentücher holen wollt, tut das bitte jetzt, später wird nicht mehr unterbrochen!):
An einem holden Frühlingstage erblickte ich eine ebensolche Maid in der von mir bevorzugten öffentlichen Bücherhalle, wo die Lesenslust mich desöfteren hinführt. Hinter dem Regal mit Aktzeichnungen verborgen, folgte mein Blick jeder ihrer grazilen Bewegungen, ausgeführt von den herrlichsten und längsten Beinen, die mein trübes Augenlicht je erspähten, um ja nicht den Augenblick zu verpassen, wenn sich der Minirock so weit hob, dass auch das andere Ende des Fortbewegungstrakts sichtbar würde.
Ihre schwarzen Haare warf sie jedesmal wild über die Schulter, wenn sie sich zwischen Auge und Buch drängten. Ein wildes Pferd, das gezähmt sein will, so dacht ich noch bei mir, als Black Beauty auch schon dem Verleih zustrebte. Ich hinterher. Hinter ihr angestellt. Dem Typen, der sich dazwischen gedrängelt hatte, 5 Euro gegeben (gut, genauer gesagt hätt ich das tun können, aber er ist auch so abgezogen, zwar mürrisch, aber so leichte Drohgebärden verfehlen ihre Wirkung nur selten) und dann atmete ich den Duft ihrer Haare, beobachtete ihren Traumkörper, der geschmeidig weiter vorrückte und stellte mir vor, wie ich ... (Anm. d. Red.:zensiert). Ich schloss die Augen, dann sammelte ich allen Mut, bekämpfte dieses wahnsinnige Herzklopfen, das mir lauter schien als meine Stimme, die ich sodann erhob: "Du bist die schönste Frau der Welt. Ich will ein Kind von dir. Oder zwei. Können wir zum Anfang erstmal einen Kaffee trinken gehen?"
"Puuuh, hab schon gedacht, du würdest nie fragen. Na klar, hab um 17 Uhr Feierabend. Hol mich ab."
Das war ja einfach, dacht ich noch so, doch irgendwie...die Stimme...die kannte ich doch. Das war doch nicht... vor mir sass Trulla, die damals noch nicht so hiess und grinste mich an. Wo war Black Beauty? Davongallopiert?
Naja, dachte ich, besser als nix.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Test...one...two...test
Bin schwerst verunsichert. Kommt selten vor, zugegeben. Heute muss ich mich jedoch mal an euch wenden, um eure geschätzte Meinung einzuholen. Frauen ticken ja doch irgendwie etwas anders als wir Männer. Hab ich jedenfalls mal wo gelesen.
Mir wäre es ganz lieb, wenn Trulla mich demnächst begleiten würde, zunächst mal nach Fuerte und dann...ja, dann mal sehen. Kann mich ihr aber schlecht vor die Füsse werfen und mein Anliegen vortragen, daher hab ich da etwas Schriftliches ausgearbeitet und hätte gerne eure Beurteilung. Das wär echt ganz lieb von euch. Müsst aber schon ehrlich sein.
Herzallerliebste Trulla (überlege, ob ich da eventuell ihren richtigen Namen einsetze),
du bist jetzt 28...das heisst, du hast noch etwa 4 bis 5 gute Jahre vor dir (sollte ich hier besser 3 bis 4 schreiben?).
Willst du die mit mir verbringen? (Ist ziemlich aufdringlich, oder?)
Gut, dann fang schon mal an, die Koffer zu packen (Zusatz: meinen zuerst und zwar ordentlich???).
Dein Demian
Mir wäre es ganz lieb, wenn Trulla mich demnächst begleiten würde, zunächst mal nach Fuerte und dann...ja, dann mal sehen. Kann mich ihr aber schlecht vor die Füsse werfen und mein Anliegen vortragen, daher hab ich da etwas Schriftliches ausgearbeitet und hätte gerne eure Beurteilung. Das wär echt ganz lieb von euch. Müsst aber schon ehrlich sein.
Herzallerliebste Trulla (überlege, ob ich da eventuell ihren richtigen Namen einsetze),
du bist jetzt 28...das heisst, du hast noch etwa 4 bis 5 gute Jahre vor dir (sollte ich hier besser 3 bis 4 schreiben?).
Willst du die mit mir verbringen? (Ist ziemlich aufdringlich, oder?)
Gut, dann fang schon mal an, die Koffer zu packen (Zusatz: meinen zuerst und zwar ordentlich???).
Dein Demian
Dienstag, 6. Oktober 2009
RED NOSE DAY
Prinzipiell habe ich ja nichts gegen die Einnahme von Medikamenten -es sollen ja Fälle bekannt sein, wo Lahme ihre Krücken weggeschmissen haben (um sich fortan im Rollstuhl zu bewegen)- , für einen fragilen Menschen wie mich scheinen sie jedoch eher nicht empfehlenswert zu sein.
Luisa hatte ja in einem Anfall von Gutmütigkeit welche besorgt, die Einnahme musste ich ob der aufgelisteten Nebenwirkungen aber leider strikt ablehnen. "Impotenz" war auf dem Beipackzettelchen zu lesen, da hab ich doch lieber gepasst. Lieber dicke Mandeln als dicke Eier, mit denen ich dann nichts mehr anfangen kann. Blieb, man ahnt es schon, wieder nur die beste, allumfassendste, wohlschmeckendste Medizin von allen: Jack Daniels, deren Zusichnahme im Vergleich zur doch eher komprimierten Tablette dummerweise einen nicht unerheblichen Nachteil hat: Die Wirkung setzt langsam, obschon dann ziemlich heftig ein und als ich anfing, bei meinen Gängen zum Tresen mich und andere geringfügig zu verletzen, reifte der Entschluss, die Kneipe entweder sich selbst zu überlassen oder aber, die drittbeste Möglichkeit von den hier aufgelisteten, einfach zu schliessen. Und so geschah es denn auch.
Daheim angelangt, im sicheren Schoss der Couch gebettet, verlor ich sodann sowohl Überblick, als auch Hemmungen und leerte, in Ermangelung besseren Stoffs, Luisa's Rotweinvorräte zur Gänze. Studentinnen, denen es gut geht, müssen nicht saufen, schon seit altersher mein Credo.
Alsbald ereilte mich ein gar merkwürdiger Traum: Ich träumte, Michael Jordan schlenderte fröhlich grinsend durch mein Anwesen, den Ball mit aller ihm zur Verfügung stehenden Wucht ständig aufditschend . Der Hör- die Sehprobe folgen lassend, erblickte ich allerdings nur Luisa, die ihren nichtsnutzigen Hintern ausgerechnet an einem solchen Tag - man erinnere sich, ich bin schwer krank, immer noch - schon um 11 Uhr MESZ aus dem Bett hievt und durch die Bude bugsiert.
Ihr seht, der Tag fing scheisse an und wurde auch in seinem Verlauf nicht besser. Jetzt stehen mir noch gute 2 Stunden bevor und der Nächste, der mir einen Whiskey ausgeben will, ist ein toter Mann. So tot wie ich. Fast.
Luisa hatte ja in einem Anfall von Gutmütigkeit welche besorgt, die Einnahme musste ich ob der aufgelisteten Nebenwirkungen aber leider strikt ablehnen. "Impotenz" war auf dem Beipackzettelchen zu lesen, da hab ich doch lieber gepasst. Lieber dicke Mandeln als dicke Eier, mit denen ich dann nichts mehr anfangen kann. Blieb, man ahnt es schon, wieder nur die beste, allumfassendste, wohlschmeckendste Medizin von allen: Jack Daniels, deren Zusichnahme im Vergleich zur doch eher komprimierten Tablette dummerweise einen nicht unerheblichen Nachteil hat: Die Wirkung setzt langsam, obschon dann ziemlich heftig ein und als ich anfing, bei meinen Gängen zum Tresen mich und andere geringfügig zu verletzen, reifte der Entschluss, die Kneipe entweder sich selbst zu überlassen oder aber, die drittbeste Möglichkeit von den hier aufgelisteten, einfach zu schliessen. Und so geschah es denn auch.
Daheim angelangt, im sicheren Schoss der Couch gebettet, verlor ich sodann sowohl Überblick, als auch Hemmungen und leerte, in Ermangelung besseren Stoffs, Luisa's Rotweinvorräte zur Gänze. Studentinnen, denen es gut geht, müssen nicht saufen, schon seit altersher mein Credo.
Alsbald ereilte mich ein gar merkwürdiger Traum: Ich träumte, Michael Jordan schlenderte fröhlich grinsend durch mein Anwesen, den Ball mit aller ihm zur Verfügung stehenden Wucht ständig aufditschend . Der Hör- die Sehprobe folgen lassend, erblickte ich allerdings nur Luisa, die ihren nichtsnutzigen Hintern ausgerechnet an einem solchen Tag - man erinnere sich, ich bin schwer krank, immer noch - schon um 11 Uhr MESZ aus dem Bett hievt und durch die Bude bugsiert.
Ihr seht, der Tag fing scheisse an und wurde auch in seinem Verlauf nicht besser. Jetzt stehen mir noch gute 2 Stunden bevor und der Nächste, der mir einen Whiskey ausgeben will, ist ein toter Mann. So tot wie ich. Fast.
Samstag, 3. Oktober 2009
Einen Kranz, bitte!
Mama, hab ich eigentlich noch die Mandeln?
Hm, du bist...Sohn...3...nicht wahr?
Ja.
Haste noch.
Kann man sich die irgendwie selbst rausnehmen?
Waaaaaaaas?
Äh, vergiss es, ruf dich Weihnachten wieder an.
Hm, du bist...Sohn...3...nicht wahr?
Ja.
Haste noch.
Kann man sich die irgendwie selbst rausnehmen?
Waaaaaaaas?
Äh, vergiss es, ruf dich Weihnachten wieder an.
Freitag, 2. Oktober 2009
Bretter,die die Welt bedeuten
Eins davon befindet sich, kann man Trulla Glauben schenken, direkt vor meinem Kopf und die darin befindlichen Würmer sollen sich vorab an meiner Hirnmasse satt gefressen haben, was, dem Ursprung nach eh nur eine ihrer verrückten Thesen ist und somit von mir unkommentiert bleibt. Wir waren im Theater. Jawoll. Kultur pur und Demian mittendrin statt nur dabei, um jenen Werbeslogan mal kurz zweckzuentfremden. Werbung gab's übrigens nicht, bedauerlicherweise. Kein Eiskonfekt. Saftladen. War auch kein richtiges Theater, sondern so'n Bürgerzentrum, nur geladene Gäste, wozu ich erstaunlicherweise auch gehörte, einer eher weitläufigen Bekanntschaft sei Dank.
Dem Anlass entsprechend liefen wir schwarzgekleidet auf, hatte mir extra noch bei C&A ein Beinkleid auffem Grabbeltisch besorgt. 9,90. Dafür, dass es nichtmal Popcorn im Foyer gab, find ich den Preis arg übertrieben, wobei, der kluge Leser wird's geahnt haben, wir uns geografisch wieder dem Theater nähern und das Bekleidungsgeschäft hinter uns lassen.
Erste Reihe.Freie Sicht für freie Demians. Hinter mir jault so'n Zwergpinscher, er könne nix sehen. Ich könnte ja den Kopf einziehen, hilft aber auch nichts, sind eher die Schultern. Er will den Platz mit mir tauschen. Muss ich leider ablehnend bescheiden, denn schon wird auf der Bühne meine Hilfe notwendig, wird doch eine zarte weibliche Person von so 'nem Grobian an den Haaren über die Bühne gezerrt und bleibt dann regungslos liegen.
Demian, übernehmen Sie!
Musste ja früher immer Schwarzwaldklinik gucken, weiss also, was in so einem Fall zu tun ist: die Patientin obenrum frei machen. Schien aber nicht richtig zu sein, glaub, die kennen hier die Schwarzwaldklinik nicht. Immerhin kann ich dem Grobian noch eine Abmahnung erteilen und bittere Konsequenzen körperlicher Natur in Aussicht stellen, da gehts auf der Bühne schon wieder richtig rund. Die Rekonvaleszentin und noch so'ne Weibse überschütteten sich mit Wasser aus Holztrögen. Schönes Bild. Ich gleich mal meinen Nachbarn angehaun: Datt kenn isch aussem Dollhouse,ey, Miss-Wet-T-Shirt, feine Sache das.
Naja, was soll ich sagen, kam nicht gut an, am Ende wollt auch keiner La Ola machen.
Blödes Volk.
Das nächste mal wird's wieder Lichtspieltheater. Mit Popcorn.
Dem Anlass entsprechend liefen wir schwarzgekleidet auf, hatte mir extra noch bei C&A ein Beinkleid auffem Grabbeltisch besorgt. 9,90. Dafür, dass es nichtmal Popcorn im Foyer gab, find ich den Preis arg übertrieben, wobei, der kluge Leser wird's geahnt haben, wir uns geografisch wieder dem Theater nähern und das Bekleidungsgeschäft hinter uns lassen.
Erste Reihe.Freie Sicht für freie Demians. Hinter mir jault so'n Zwergpinscher, er könne nix sehen. Ich könnte ja den Kopf einziehen, hilft aber auch nichts, sind eher die Schultern. Er will den Platz mit mir tauschen. Muss ich leider ablehnend bescheiden, denn schon wird auf der Bühne meine Hilfe notwendig, wird doch eine zarte weibliche Person von so 'nem Grobian an den Haaren über die Bühne gezerrt und bleibt dann regungslos liegen.
Demian, übernehmen Sie!
Musste ja früher immer Schwarzwaldklinik gucken, weiss also, was in so einem Fall zu tun ist: die Patientin obenrum frei machen. Schien aber nicht richtig zu sein, glaub, die kennen hier die Schwarzwaldklinik nicht. Immerhin kann ich dem Grobian noch eine Abmahnung erteilen und bittere Konsequenzen körperlicher Natur in Aussicht stellen, da gehts auf der Bühne schon wieder richtig rund. Die Rekonvaleszentin und noch so'ne Weibse überschütteten sich mit Wasser aus Holztrögen. Schönes Bild. Ich gleich mal meinen Nachbarn angehaun: Datt kenn isch aussem Dollhouse,ey, Miss-Wet-T-Shirt, feine Sache das.
Naja, was soll ich sagen, kam nicht gut an, am Ende wollt auch keiner La Ola machen.
Blödes Volk.
Das nächste mal wird's wieder Lichtspieltheater. Mit Popcorn.
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